Templiner Kräutergarten Saatgut - Pflanzgut - Zubehör
Nigella arvensis - Acker-Schwarzkümmel (Saatgut)

Artikelnummer: Nige03s

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Nigella arvensis stammt wahrscheinlich aus dem Vorderen Orient und ist mit dem Getreidebau nach Mitteleuropa gekommen. Er wächst auf Äckern und Brachen, gelegentlich auch an Wegrändern.

Durch die intensive Landwirtschaft mit verkürzten Brachezeiten und starkem Herbizideinsatz, insbesondere im Getreideanbau, ist diese Nigella in Deutschland stark gefährdet.

Die Samen des Acker-Schwarzkümmel sollen reich an Sterinen, insbesondere beta-Sitosterol, sein und eine antikrebserzeugende Wirkung haben.
Auch sollen sie bestimmte Insekten abwehren und wie Mottenkugeln verwendet werden können.

Leonhart Fuchs schreibt in seinem 'Kreutterbuch' von 1543 über Nigella arvensis, Nigella damascena und Nigella sative u.a. folgendes: "Der Nigellen seind zweyerley / zam unnd wild. Der zamen aber findt man auch dreyerley geschlecht. Die ersten zwey seind einander in allen dingen gleich / unn ist zwüschen jnen kein underscheyd dann allein in dem samen / der ist in einem schwartz / im andern geel. Darumb haben wir dise beyde under einem gemäl begriffen. Das erst mag bequemlich schwartz Kümmich genent werden. Das ander aber geeler Kümmich. Das dritt hat gantz schmale bletter wie der Fenchel / oder wie die bletter am öbersten des Corianders seind / ein hüpsch und lustig gewechß / das haben wir schwartzen Coriander geheyssen. Die wild Nigell würt von etlichen Sant Catharinen blum genent / darumb das sein blum einem rädlin gantz gleich ist. Mag auch wilder schwartzer Coriander genent werden."
Und weiter:
"Der same von den Nigellen gestossen mit blaw Lilgen öl und an die stirn gestrichen / lindert den weetagen des haupts. In die nasen gethon / ist er nützlich dem starn der newlich hat angefangen. Mit essig angestrichen heylet er die zitter / roßmucken und flechten / verzert die geschwulst / unn allerley herte. So einer die hüneraugen zu ringßumbher schneidt / unnd disen samen in altem wein gebeytzt darauff legt / zeücht er sie herauß. In wasser unn essig gesotten und in dem mund gehalten / legt er den schmertzen der zän. In wasser gesotten unn umb den nabel gestrichen / treibt er die würm auß dem leib. Zerstossen unnd in ein seiden oder leine tüchlin gebunden und daran gerochen / heylet er die schnupffen. So diser same in wein gesotten vil tag an einander getruncken würdt / bringt er den frawen jre zeit / treibt den harn / und mehret die milch. Ist auch gut diser gestalt getruncken / denen so den athemb schwärlich ziehen. Er ist gut auff ein quintlin schwär in wasser getruncken / wider allerley vergiffte thier. So man anzündt / vertreibt der rauch darvon die schlangen. Doch soll man des samens nit zu vil brauchen / er ist sonst schedlich. Vertreibt seer die bläst so sich im leib gesamlet haben. Der sam gekewt / heylt die geschwär im mund. Der rauch darvon vertreibt die flöh unnd mucken."
Haltbarkeit: einjährig
Blüte: weiß-hellblau • Juli bis September
Wuchsform: aufrecht
Wuchshöhe: bis 30 cm
Standort: Sonne
Boden: trocken - frisch • nährstoffreich • durchlässig • kalkhaltig
Verwendung: Zierpflanze
Synonyme: -
Besonderheit: -
Familie: Ranunculaceae - Hahnenfußgewächse
   Jan Feb Mar Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Aussaat Vorkultur                                                
Aussaat Direkt                                                
Pflanzung                                                
Blüte                                                

Aussaathinweis: N2
Anzucht: einfach
Saatgutbedarf bei Vorkultur: kA
Saatgutbedarf bei Direktsaat: kA
Saattiefe: 0,5 - 1 cm
Pflanzenabstand: 20 cm • 25 Pflanzen/m²
Hinweis: -
Selbstaussaat: Ja
Weitere Informationen zur Pflanze und deren Kultur und Verwendung finden Sie hier:
Berechnung Gewicht < > Korn

Tausendkorngewicht (TKG): 0,7 g

Gewicht   Menge
g < ~ > Korn



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