Diese Yamswurzel produziert große, eßbare Knollen ähnlich unserer Kartoffel. Auch können sie im Winter eingelagert werden. Verbreitet ist sie als Nahrungspflanze im asiatischen Raum.
Die Knollen werden im Herbst ausgegraben und kühl und frostfrei gelagert.
Die Chinesische Yamswurzel ist schnellwüchsig, warmes Wetter vorausgesetzt, und in milderen Gegenden sogar winterhart. Ansonsten ist sie eine attraktive Kübelpflanze mit ihren herzförmigen, glänzenden Blättern.
Sie können die Yamswurzel auch in den Garten pflanzen. Allerdings wird dann die Ernte der Knollen sehr aufwendig, da diese nicht selten über einen Meter in die Tiefe reichen. Ein verletzungsfreies Ausgraben ist kaum möglich.
Machen Sie es so wie die Chinesen. Sie pflanzen die Yams auf Hügelbeeten, auf deren Seitenflächen zusätzlich verschiedene Gemüsearten gedeihen. Auf der Krone des Hügels stehen die Yams in einer Reihe mit dem notwendigen Klettergerüst mit einer Minimalhöhe von zwei Metern. Im Herbst wird dann das Hügelbeet abgetragen und die Knollen dabei geerntet.
Oder sie konstruieren sich ein etwa 150 cm hohes Pflanzgefäß aus Holz. Eine Seite muß dabei zwecks Ernte geöffnet werden können. Zuerst wird Quarzsand oder Siebkies bis etwa zur Hälfte des Gefäßes eingefüllt. Darauf kommt dann normale, gut durchlässige Gartenerde. Oben auf kann noch eine Schicht gut gereifter Pflanzenkompost gegeben werden.
Seit über 2.000 Jahren wird sie in China medizinisch genutzt bei emotionaler Instabilität und Qi-Mangel und soll ein mildes Tonikum bei Appetitlosigkeit und Müdigkeit sein sowie bei Scheidenausfluß, Spermatorrhoe, Rheuma, Harnwegsentzündungen und Verdauungsbeschwerden helfen.
An den Ranken der Yamswurzel entwickeln sich ab Anfang Juli in den Achseln der Blätter kugelförmige Sproßknollen (Bulbillen). Diese sind im September erntereif und können wie Samen zur Vermehrung verwendet werden.