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Beschreibung
Wunderbaum vom Fuße des Himalaya
Der Wunderbaum wird in einschlägigen Kreisen mit Superlativen bedacht und hat es auch bereits ins deutsche Fernsehen geschafft.
Der deutsche Name Meerrettichbaum kommt von den Senfölglykosiden in den Wurzeln, so daß diese nach Meerrettich riechen und auch so verwendet werden können.
Ursprünglich stammt er wohl aus der Himalaya-Region in Nordwestindien, wächst inzwischen jedoch weltweit in tropischen und subtropischen Regionen.
Moringa oleifera hat schöne, nach Veilchen duftende, weiß bis cremefarbene Blüten.
Vom Meerrettichbaum können Sie in der Küche alle Teile verwenden. Die Blätter, die extrem nährstoffreich sein sollen, können Sie frisch als Salat oder gedünstet als Gemüse verzehren und die unreifen, noch dunkelgrünen Früchte wie grüne Bohne zubereiten.
Die Blüten, die einen pilzartigen Geschmack besitzen sollen, können Sie Salaten beigeben oder einfach in den Speisen mitkochen.
Ältere Früchte - von der holzigen Hülle befreit - sind für Gewürzmischungen geeignet.
Traditionell werden in Indien, Sri Lanka, Java und Afrika alle Pflanzenteile von Moringa oleifera für Heilzwecke verwendet. U.a soll der Saft zur Blutdruck-Stabilisierung, die Wurzeln bei Halsentzündungen, bei Herz -und Kreislaufproblemen und rheumatischen Beschwerden Anwendung finden.
Bemerkenswert ist die Fähigkeit der Moringa-Samen, verunreinigtes Wasser reinigen zu können, so daß es wieder als Trinkwasser geeignet ist.
Der anspruchslose und schnellwüchsige Baum benötigt während der Vegetationsperiode einen warmen und sonnigen Standort. Sehr wichtig ist ein sehr durchlässiger Boden.
Je nach Region kann er von Mai/Juni bis September/Oktober im Freiland an einem geschützten Platz im Garten oder auf der Terrasse stehen.
Die restliche Zeit bedarf es einen hellen Platz im Gewächshaus, im Wintergarten oder im Haus bei Temperaturen zwischen 8°C und 15°C.
Lassen Sie sich nicht beeindrucken von der Wuchshöhe des Baumes. Durch Ernte und Beschnitt können Sie sein Wachstum im Zaume halten.