Die wohl bekannteste Arzneipflanze Asiens wird schon seit langer Zeit von der chinesischen und japanischen Medizin als 'Allheilmittel' angesehen. Ihre Heimat sind die Gebirgswälder der Mandschurei und Nordkoreas.
Im Hochsommer ab dem dritten Jahr erfreut uns die Pflanze mit herrlich rot-leuchtenden Beeren, die Sie für die Saatgutgewinnung ernten können.
Ginseng soll sich seit Jahrtausenden bewährt haben zur allgemeinen Stärkung und Kräftigung, zur Steigerung der Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit, als Energiequelle bei stärkerer Belastung und zur Vorbeugung typischer Zivilisationskrankheiten und Alterungsprozesse.
Die Aussaat erfolgt am Besten der Natur nachempfunden im Herbst. Decken Sie die Saatfläche mit einer dicken Laubschicht ab (alternativ Stroh).
Beim Anbau von Ginseng ist Staunässe unbedingt zu vermeiden. Der Boden sollte also gut durchlässig sein. Eine Dammkultur ähnlich wie beim Spargelanbau ist günstig, da das Regenwasser dann schneller abfließen kann.
Eine dicke Mulchschicht - beispielsweisel aus Stroh - ist empfehlenswert. Sie hält genügend Feuchtigkeit im Boden, schützt die Wurzeln im Winter vor Frostschäden und vermindert das Wachstum von Wildkräutern.
Panax ginseng ist sowohl für die Kübelkultur im Freiland als auch für die Topfkultur im Haus geeignet.
Ernten können Sie die Wurzeln nach frühestens drei Jahren. Doch je älter die Pflanze ist, desto wirksamer ist die Wurzel. Eine optimale Wirkung ist erst nach sechs bis sieben Jahren zu erwarten.