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Beschreibung
Unscheinbare Pflanze - große Wirkung
Das Hirtentäschel wächst in ganz Europa unscheinbar an Wegrändern, Ruderalstellen, Äcker und Gärten und wird von den meisten Menschen kaum wahrgenommen. Aus Unkenntnis oder Ignoranz gilt es gemeinhin als Unkraut.
In der Küche finden die Blätter bzw. die ganze Pflanze vor der Blüte Verwendung - als Beigabe in einem Wildkräutersalat, mit Tofu, als Gemüseeinlage in einer Suppe oder als Füllung in chinesischen Frühlingsrollen.
Übrigends wird das Hirtentäschel in Südchina nicht als Unkraut, sondern als Frühlingsbote betrachtet, und befindet sich in der dortigen Küche auf dem Speiseplan.
Bereits Hildegard von Bingen wußte von der blutstillenden Eigenschaft des Hirtentäschel. Es soll einen adstringierenden und kühlenden Effekt haben, der bei verschiedenen Formen von Blutungen wie Blutungen einer entzündeten Magenschleimhaut, Nasenbluten, Zahnfleischbluten und übermäßige Monatsblutungen zum Einsatz kommt. Auch soll es kühlend und klärend auf entzündete Augen sowie bei Mandel- und Blasenentzündungen wirken.
Am zuverlässigsten soll der Frischpresssaft wirken.