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Beschreibung
Robuster Strauch mit salzigen Blättern
Die zu den Gänsefußgewächsen gehörende immergrüne Salzmelde ist in trockenen und salzhaltigen Lebensräumen des Mittelmeerraumes weit verbreitet. Sie wächst aber mittlerweile auch in der Bretagne und im Süden Englands. Und auch in Baden-Württemberg soll es Wildvorkommen geben. Sie enthält ca. 20 Prozent Salz in der Trockenmasse.
Die säuerlich-salzigen Blättern nebst den zarten Stängeln können in Salzlauge eingelegt, als Salat gegessen oder wie Spinat zubereitet werden.
Die jungen Sprossen können wie Spargel zubereitet werden.
Auszüge aus den Blättern sollen eine blutzuckersenkende Wirkung besitzen.
Die Fette Sandratte (Psammomys obesus), eine auch in Deutschland gehaltene Rennmaus, ernährt sich fast ausschließlich von der Salzmelde.
Atriplex halimus ist nur bis etwa -12°C winterhart, sandigen Boden vorausgesetzt.
Sie ist sehr schnitt- und windverträglich und somit für Hecken bestens geeignet. Und auch für die Rekultivierung versalzener Böden ist sie die richtige Wahl.
Aussaathinweis:
N2
Anzucht:
einfach
Vorkultur:
Frühjahr
Direktsaat:
möglich
Haltbarkeit:
mehrjährig
Winterhärte:
winterschutz • Zone 8-8
Blüte:
rosa • Juli
Wuchsform:
buschig
Wuchshöhe:
bis 150 cm
Pflanzabstand:
60 cm
Standort:
Sonne
Boden:
trocken bis mäßig frisch • anspruchslos • durchlässig
Verwendung:
Küchenkraut • Zierpflanze
Synonyme:
Strauchmelde, Meermelde, Meerportulak, Salzbusch
Familie:
Amaranthaceae - Fuchsschwanzgewächse
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